Die Inspiration hinter der neuen Accessoire-Kollektion

Jede Modekollektion bei House of Wolf hat eine Inspiration zugrunde liegen. Diese Inspirationen können ganz unterschiedlicher Natur sein, meistens aber entstammen sie aus einem aktuellen Thema oder etwas das gerade sehr präsent ist.

Manchmal ist es aber auch etwas das man im Leben gelernt hat und genau das ist bei der neuen Accessoire-Kollektion „The Knot“ der Fall.

Höhen und Tiefen der letzten Monate

Das Jahr 2020 hat für uns alle ein paar Überraschungen bereit gehalten. Niemand hat mit dem gerechnet, was da passiert ist und auch immer noch passiert. Jeder hat in diesem Jahr seine eigenen Erfahrungen gemacht, neue Möglichkeiten kennen gelernt, aber auch Niederschläge hinter sich. Und ich glaube in Einem sind wir uns alle einig, dass der Kontakt zu anderen Menschen wichtiger geworden ist, denn je.

Die ganze Welt vereint und doch ist man ganz alleine

Der persönliche Kontakt zu einem anderen Menschen, so richtig in Persona, nicht nur über das Telefon, dass man das einmal nicht mehr darf, dass man noch nicht einmal beim Nachbarn einen Kaffee trinken darf, dass hätten wir hier in Europa nicht für mögich gehalten. Aber dann passieren Dinge, die plötzlich die ganze Welt betrifft und die ganze Welt auf komische Art und Weise vereint und dass obwohl man isoliert in den eigenen vier Wänden sitzt und dann ist plötzlich das was selbstverständlich war, nicht mehr da. Man kann nicht mehr die Familie umarmen, man darf nicht mehr die Freundin aus Schultagen treffen, man kann noch nicht einmal ein Glas Rotwein in der Bar mit dem Freund trinken.

Die Welt steht Kopf! Auf einmal ist Zeit da, um sich mit sich selbst zu beschäftigen und über sich selbst nach zu denken. Was ist mir wichtig, was brauche ich im Leben unbedingt, was ist unverzichtbar für mich?

Und in der Zeit, in der man niemanden von Angesicht zu Angesicht sehen durfte, wird es einem schlagartig bewusst:
Die Nähe zu anderen Menschen, ist das Schützenswerteste im Leben!

Auch Introvertierte haben es schwer in dieser Zeit

Menschen sind und waren Rudeltiere. Einzelgänger gibt es hin und wieder, aber selbst die brauchen die Kommuniaktion mit anderen dann und wann. Aber normalerweise brauchen wir regelmäßig den Austausch mit Anderen und auch den körperlichen Kontakt mit Anderen. So sehr man es als Introvertierter schätzt Zeit alleine genießen zu können, irgendwann wird es einsam so ganz alleine.


In diesem Jahr wurde viel mehr telefoniert als sonst. In diesem Jahr ist jeder online gewesen und hat sich mit Hilfe einer Kamera gesehen. In diesem Jahr wurden neue Wege erkundet, um anderen nahe zu sein und mit anderen zu arbeiten. Die Not hat erfinderisch gemacht und viele gute Dinge angestoßen.

Das habe ich diesem verrückten Jahr gelernt

Vor allem habe ich gelernt, dass die Verbindung zu geliebten Menschen nichts Selbstverständliches ist. Es ist etwas, dass man pflegen und hegen sollte. Den Knoten mit Freunden sollte man enger knüpfen, genauso mit der Familie. Denn wenn diese Zeit noch länger andauert oder eine ähnliche Zeit wieder kommt, dann will man nicht unvorbereitet sein. Man will die Verbindung wirklich spüren können zu anderen Menschen, deshalb habe ich gelernt die Knoten die ich geknüpft habe, zu schätzen zu wissen.